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Kommt zur Delinale 2018 – Michael Dyllong

Ambitioniert avanciert – Beruflich ist die Kombination Kochen und Kulinaristik ein Leistungssport. Diejenigen, die sich dieser Profession verschrieben haben, sind in der Regel Überzeugungstäter. Eine Bezeichnung, die ohne weiteres auch auf Michael Dyllong zutrifft, allerdings kommt bei ihm noch hinzu, dass Dyllong ein bekennender Dortmunder ist.

2011 fuhr er seinen Meisterbrief als Küchenmeister ein und war zu diesem Zeitpunkt der jüngste seiner Art in Deutschland. Als Küchenchef im Palmgarden war er es, der 2013 nach dem Abgang des Sternekochs Thomas Bühner Dortmund überhaupt erst wieder auf den Sterne-Radar des Restaurantführer Guide Michelin brachte. Seit 2015 betätigt er sich darüber hinaus, quasi nebenberuflich, als Mentor und gastronomischer Ideengeber im Vida, das er zusammen mit dem nicht minder ambitionierten Überzeugungstäter Ciro De Luca auf den Weg brachte.

Auszeichnungen sind das eine. Interessant ist aber, wie es dazu kommt und was es braucht, damit sich nicht nur Sachverständige sondern auch ganz normale Gäste für die kulinarischen Statements eines Kochs begeistern können. Wie es sich für einen Spitzenkoch gehört, pilgert Dyllong dafür auch schon mal zu Restaurants, die irgendwo in der Weltrangliste ganz oben rangieren. Nimmt also weite Wege in Kauf, um sich vor Ort jene Inspiration abzuholen, die sich dann in Dortmund auf Tellern und Speisekarten im Palmgarden und im Vida manifestieren.

Auf der Delinale 2018 hält Michael Dyllong die Eröffnungsrede, erzählt und berichtet im Interview mit Peter Erik Hillenbach darüber, was es mit dem Thema „Fine Dining“ auf sich hat. Auch wird er sich zum Status der Molekular-Küche im Hier und Jetzt äußern, jene Kochschule, die eine kulinarische Revolution mit sich brachte und in Bezug auf Kochkunst immer noch ein Innovationspotential bietet, welches längst noch nicht ausgeschöpft ist.

© – Foto Copyright – Ralf Müller

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