Journal

Beinahe-Ode auf den Griechen um die Ecke

Voll des Lobes fällt der Artikel von Franz Kotteder in der Süddeutschen Zeitung über die „neue“ griechische Küche in München aus, wie sie dort offenbar immer öfter in entsprechenden Lokalen und Restaurants geboten wird.

Der Autor verweist auf den „Trend zum gehobenen Griechen“, schreibt fundiert und lesenswert über landestypische Speisen und Gerichte sowie deren Veredlung samt Querverweise auf die Inneneinrichtung oder sonstige Hintergrundinformationen.

Fast schon nebensächlich finden griechische Klassiker wie „Spanakopita“ oder „Ekmek“ Erwähnung. Fast schon unbemerkt leistet dieser Artikel somit aber auch einen Beitrag zur Rehabilitation des Meinungsbildes über die griechische Küche, an deren Vielfalt und Finesse sich kundige Gastronomen hierzulande gerne zahlreicher als bisher versuchen sollten…

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Chic am Herd

Nichts bleibt so wie es mal war. Gleich mehrere US-Modelabels und auch Köche, darunter Dominique Crenn, die erste mit drei Sternen ausgezeichnete Köchin in den USA, unterziehen gegenwärtig eine Modernisierung der Arbeitskleidung für die Küche.

Tatsächlich ist der bisherige Dresscode bestehend aus Kochjacke mit doppelter Knopfleiste, Schürze und Hose mit Karo-Muster in die Jahre gekommen.

Der Trend geht zu bunten Farben, küchentaugliche Straßenkleidung, Dishwater-Shirts und sogar Overalls…

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Agenda und Fahrplan von „Wir haben es satt!“ 2019

Die außerparlamentarische Opposition für Agrar- und Ernährungspolitik hat einen Namen: „Wir haben es satt“ ist eine Initiative und Bündnis zugleich, welches bereits zum neunten Mal in Berlin zur Teilnahme an der Großdemonstration „Wir haben Agrarindustrie satt!“aufruft. Wenn vom 18.-27. Januar die „Grüne Woche“ in der Berliner Messe stattfindet, haben die Akteure von „Wir haben es…

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Die Politik der Pummeligkeit

Zu süß, zu salzig, zu fettig, aber immerhin auf freiwilliger Basis. Die aktuelle Ausgabe der ARD-Sendung „Presseclub“ nimmt sich des Themas der Ernährung und der damit verbunden Fragen und Probleme an.

Ob der „Schizophrenie“ des Kaufverhaltens der Konsumenten in Supermärkten, die Frage nach der Korrelation zwischen Klassen- und Kostenfrage oder den Folgekosten für Mensch und Umwelt dank der gegenwärtigen Agrar-, Verbraucher- oder Steuerpolitik. Selbst das Zusammenspiel zwischen Lobbyisten, Funktionären und dem politischen Betrieb in Berlin oder Brüssel wird nicht ausgespart.

Eine äußerst komplexe Gesprächsrunde zu einem komplexen Themenfeld, aber in der Summe aufschlussreich und informativ…

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Mehr als ein Fragezeichen?

Die Führungskräfte der großen Lebensmittelhändler machen gemeinsame Sache bei der Einführung des neuen Labels  „Tierwohl“, welches sie selber mitfinanziert haben.

Die Frage bleibt, wie unterscheidet sich dieses Label in Bezug auf das Wohlergehen von Tieren in Bezug auf die Glaubwürdigkeit der Herstellerangaben über den Spritverbrauch und der Abgaswerte beim Kauf eines Neuwagens von einschlägig bekannten Automobilfirmen?

 

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Limo-Gate an der Waterkant

Der Brause-Produzent Lemonaid erregt den Unmut der Aufsichtsbehörde „Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt“ des Bezirksamt Hamburg-Mitte. Anlass ist der zu geringere Anteil an Zucker in der Limonade „Lemonaid Limette“.

Der vorgeschriebene Zuckeranteil für Limonaden beläuft sich von Amtswegen auf sieben Prozent je 100 ml. Das beanstandete Produkt kommt aber lediglich auf sechs Prozent. In Folge dessen läuft Lemonaid nun Gefahr, dass die Limonade mit der Geschmacksnote Limette zu einem „Erfrischungsgetränk“ deklassiert werden könnte. Laut Medienberichten erwägt das Unternehmen den Gang von Gericht, falls die Behörde auf die Herabstufung beharren sollte…

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